Notarkosten Rechner: Notar- und Grundbuchkosten beim Immobilienkauf berechnen

Mit dem Notarkosten-Rechner ermitteln Sie alle Kaufnebenkosten beim Hauskauf auf einen Blick: Notargebühren für Beurkundung und Grundschuld, Grundbuchkosten sowie die Grunderwerbsteuer nach Bundesland. Geben Sie Kaufpreis und Bundesland ein – der Rechner zeigt Ihnen sofort, wie viel Eigenkapital Sie zusätzlich zum Kaufpreis einplanen müssen.

Ihr Immobilienkauf

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Ihre Kaufnebenkosten

Notar (inkl. MwSt)

5.448

Grundbuch

968

GrESt (6.5 %)

22.750

Makler (Käufer)

12.495

Gesamte Nebenkosten

11,9 % des Kaufpreises

41.661

Detaillierte Aufschlüsselung der Notarkosten

KostenpositionBetrag
Beurkundung Kaufvertrag (2,0-fache Gebühr)3.135
Auflassung (0,5-fache Gebühr)523
Grundschuldbestellung (1,0-fache Gebühr, 280.000 €)891
Auslagen / Pauschalen30
Notarkosten netto4.579
MwSt (19 %)870
Notarkosten gesamt (brutto)5.448
Grundbuch: Eigentumsumschreibung523
Grundbuch: Grundschuld-Eintragung446
Grunderwerbsteuer22.750
Maklerprovision (Käuferanteil 3,57 %)12.495
Gesamte Kaufnebenkosten41.661

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 2026. Notargebühren basieren auf GNotKG Anlage 2 (Näherungswerte). Grunderwerbsteuersätze können sich ändern – aktuelle Sätze beim zuständigen Finanzamt erfragen.

Notarkosten beim Hauskauf – was Sie wissen müssen

Beim Kauf einer Immobilie in Deutschland brauchen Sie zwingend einen Notar. Ohne notarielle Beurkundung ist der Kaufvertrag rechtlich unwirksam. Die Notargebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) bundeseinheitlich geregelt – ein Notar in München kostet also genauso viel wie einer in Hamburg.

Diese Notarkosten fallen beim Immobilienkauf an

LeistungGebührenfaktorBeispiel (300.000 €)
Kaufvertrag-Beurkundung2,0-fachca. 1.870 €
Auflassung (Eigentumsübertragung)0,5-fachca. 467 €
Grundschuldbestellung (240.000 € Darlehen)1,0-fachca. 763 €
Auslagen / Kopien / PortoPauschaleca. 30 €
MwSt (19 %)auf Notarkostenca. 595 €
Grundbuch: Eigentumsumschreibung0,5-fachca. 467 €
Grundbuch: Grundschuld-Eintragung0,5-fachca. 382 €

Alle Gebühren nach GNotKG (Stand 2026). Grundbuchgebühren enthalten keine MwSt. Detaillierte Gebührentabellen finden Sie beim Deutschen Notarinstitut (DNotI).

Grunderwerbsteuer 2026 nach Bundesland

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Einzelposten unter den Kaufnebenkosten – und sie schwankt je nach Bundesland erheblich. Bayern und Sachsen verlangen nur 3,5 %, mehrere andere Länder 6,5 %. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro macht das einen Unterschied von bis zu 12.000 Euro.

Grunderwerbsteuer-Sätze im Überblick

BundeslandSteuersatzBei 300.000 €
Bayern, Sachsen3,5 %10.500 €
Hamburg4,5 %13.500 €
Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg5,0 %15.000 €
Hessen, Berlin6,0 %18.000 €
NRW, Brandenburg, Thüringen, Saarland, Schleswig-Holstein6,5 %19.500 €

Kaufnebenkosten richtig einplanen

Banken finanzieren Kaufnebenkosten in der Regel nicht mit – Sie müssen sie vollständig aus Eigenkapital bestreiten. Planen Sie je nach Bundesland 8 bis 15 % des Kaufpreises als Puffer ein. In Bayern kommen Sie mit 8–10 % aus, in NRW mit Makler schnell auf 12–15 %.

Faustformel für die Nebenkosten

Ohne Makler (z. B. Bayern)

ca. 5–6 %

Notar + Grundbuch + GrESt 3,5 %

Ohne Makler (z. B. NRW)

ca. 9–10 %

Notar + Grundbuch + GrESt 6,5 %

Mit Makler (z. B. NRW)

ca. 12–15 %

+ Maklerprovision 3,57 %

Wann zahle ich die Notarkosten?

Der Notar stellt Ihnen seine Rechnung nach der Beurkundung – meist 2 bis 4 Wochen nach dem Termin. Die Grunderwerbsteuer zahlen Sie nach Erhalt des Steuerbescheids, typischerweise 4 bis 6 Wochen nach der Beurkundung. Erst nach Zahlung der Grunderwerbsteuer stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, die der Notar für die Eintragung im Grundbuch benötigt.

Häufige Fragen zu Notarkosten

Wie hoch sind die Notarkosten beim Hauskauf?
Die Notarkosten betragen typischerweise 1,0 bis 1,5 % des Kaufpreises (inklusive MwSt). Bei 300.000 € Kaufpreis zahlen Sie rund 1.500–2.000 € für die Beurkundung. Dazu kommen Gebühren für die Grundschuldbestellung, falls Sie einen Kredit aufnehmen. Alle Gebühren regelt das GNotKG bundeseinheitlich.
Was kostet der Grundbucheintrag?
Die Grundbuchkosten setzen sich aus der Eigentumsumschreibung (0,5-fache GNotKG-Gebühr) und ggf. der Grundschuld-Eintragung (ebenfalls 0,5-fache Gebühr) zusammen. Bei 300.000 € Kaufpreis und 240.000 € Darlehen liegen die Grundbuchgebühren bei rund 850 €. Grundbuchgebühren enthalten keine MwSt.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in meinem Bundesland?
Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern, Sachsen) und 6,5 % (NRW, Brandenburg, Thüringen, Saarland, Schleswig-Holstein). Unser Rechner zeigt Ihnen automatisch den richtigen Satz und die konkreten Kosten für Ihren Kaufpreis.
Wer zahlt die Notarkosten – Käufer oder Verkäufer?
Der Käufer trägt alle Notarkosten und Grundbuchgebühren. Der Verkäufer zahlt nur die Löschung alter Grundschulden. Die Maklerprovision teilen Käufer und Verkäufer seit 2020 zu gleichen Teilen – jeweils maximal 3,57 % des Kaufpreises inkl. MwSt.
Kann ich Notarkosten von der Steuer absetzen?
Bei selbstgenutzten Immobilien sind Notarkosten nicht absetzbar. Bei vermieteten Immobilien gehören Notarkosten, Grundbuchkosten und Grunderwerbsteuer zu den Anschaffungsnebenkosten und erhöhen die AfA-Bemessungsgrundlage (2 % p.a. über 50 Jahre). Das mindert Ihre Steuerlast indirekt über die jährliche Abschreibung.