13. Monatsgehalt Rechner 2026
Netto sofort berechnen – inkl. anteiliger Berechnung bei unterjährigem Eintritt
Sie bekommen ein 13. Gehalt und fragen sich, wie viel davon übrig bleibt? Geben Sie Ihr Bruttogehalt ein, wählen Sie Steuerklasse und Bundesland aus – und der Rechner zeigt Ihnen sofort den voraussichtlichen Nettobetrag. Waren Sie nicht das ganze Jahr im Unternehmen? Dann geben Sie die Anzahl der Anspruchsmonate an und erhalten direkt den anteiligen Wert.
13. Monatsgehalt netto
1.773 €
51 % von 3.500 € brutto
Verteilung der Abzüge
13. Monatsgehalt – Ergebnis
| Monatliches Bruttogehalt | 3.500 € |
| Anspruchsmonate | 12/12 |
| 13. Gehalt (brutto) | 3.500 € |
| Steuerklasse | I |
| Lohnsteuer | −1.022 € |
| SV-Beiträge | −705 € |
| Netto | 1.773 € |
Berechnet mit rechnenpro.de – Näherungswert, kein Steuerbescheid.
* Das Ergebnis ist eine solide Orientierung, kein verbindlicher Bescheid. Die endgültige Abrechnung macht Ihr Arbeitgeber. Individuelle Freibeträge können den Nettobetrag noch leicht verschieben.
Wie funktioniert der 13. Monatsgehalt Rechner?
Sie tragen Ihr monatliches Bruttogehalt ein, wählen Steuerklasse und Bundesland aus – und der Rechner zeigt Ihnen sofort, was netto übrig bleibt. Waren Sie nicht das ganze Jahr im Unternehmen? Dann geben Sie zusätzlich die Anzahl der Anspruchsmonate an und erhalten direkt den anteiligen Wert.
Beachten Sie aber: Das Ergebnis ist eine solide Orientierung, kein verbindlicher Bescheid. Die endgültige Abrechnung macht Ihr Arbeitgeber, denn individuelle Freibeträge können den Nettobetrag noch leicht verschieben.
Was ist das 13. Monatsgehalt?
Das 13. Monatsgehalt ist eine zusätzliche Zahlung, die manche Arbeitgeber einmal im Jahr zusätzlich zu den zwölf normalen Gehältern leisten. Meistens entspricht es einem vollen Bruttomonatsgehalt. Unterm Strich erhalten Sie also dreizehn statt zwölf Gehälter pro Jahr.
Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es allerdings nicht. Ob Sie ein 13. Gehalt bekommen, steht in Ihrem Arbeitsvertrag, in einem Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung. In manchen Branchen und im öffentlichen Dienst ist die Zahlung fest geregelt, in anderen bleibt sie eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers.
13. Gehalt vs. Weihnachtsgeld – der Unterschied
Im Alltag meinen viele dasselbe, wenn sie von 13. Gehalt oder Weihnachtsgeld sprechen. Rechtlich sind das aber zwei verschiedene Dinge.
Das 13. Monatsgehalt vergütet in der Regel Ihre geleistete Arbeit und entspricht meist genau einem Monatsgehalt. Weil es diesen Entgeltcharakter hat, steht es Ihnen oft sogar anteilig zu, wenn Sie das Jahr nicht komplett im Betrieb waren.
Das Weihnachtsgeld funktioniert anders. Häufig belohnt es Ihre Betriebstreue, seine Höhe darf der Arbeitgeber frei festlegen – etwa 50 oder 75 Prozent eines Monatsgehalts. Außerdem kann es an Bedingungen hängen, zum Beispiel an ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis zum Stichtag.
Steuerlich macht das Finanzamt allerdings keinen Unterschied: Beide Zahlungen gelten als sonstiger Bezug (§ 39b EStG) und sind voll steuer- und sozialversicherungspflichtig.
13. Monatsgehalt netto – wie viel bleibt übrig?
Steuerfrei ist das 13. Gehalt leider nicht. Genau wie Ihr normales Gehalt unterliegt es der Lohnsteuer. Und solange Sie die jeweiligen Beitragsgrenzen noch nicht überschritten haben, fallen außerdem Sozialversicherungsbeiträge an.
Wie viel netto bleibt, lässt sich pauschal kaum sagen, denn Steuerklasse und Jahreseinkommen entscheiden maßgeblich mit. Grob gerechnet landen von einem 13. Bruttogehalt oft etwa die Hälfte bis zwei Drittel auf dem Konto. Den genauen Wert für Ihre Situation liefert der Rechner oben.
Warum wird das 13. Gehalt höher besteuert?
Viele staunen, wenn vom 13. Gehalt netto weniger ankommt als gedacht. Der Grund steckt in der steuerlichen Einordnung als sonstiger Bezug.
Eine Einmalzahlung versteuert Ihr Arbeitgeber nämlich nicht wie ein gewöhnliches Monatsgehalt. Stattdessen rechnet er, wie hoch die Jahreslohnsteuer mit und ohne diese Zahlung ausfällt – die Differenz ergibt die Steuer auf Ihr 13. Gehalt. Da die Summe oben auf Ihr Jahreseinkommen draufkommt, trifft sie Ihr persönlicher Grenzsteuersatz. Im Auszahlungsmonat wirkt der Abzug deshalb spürbar hoch.
Doch keine Sorge: Übers ganze Jahr gesehen relativiert sich der Effekt wieder. Wurde im Auszahlungsmonat zu viel einbehalten, holen Sie sich den Überschuss meist über die Steuererklärung zurück.
13. Monatsgehalt anteilig berechnen (Formel + Beispiel)
Wer nicht das volle Kalenderjahr im Betrieb war, bekommt das 13. Gehalt normalerweise nur anteilig. Dafür gibt es eine einfache Formel:
Entscheidend ist also, wie viele Monate des Jahres Ihr Arbeitsverhältnis bestanden hat.
Beispiel: Sie verdienen 4.000 € brutto im Monat und starten am 1. Juli im neuen Job. Damit kommen Sie auf sechs Monate:
Eintritt oder Austritt während des Jahres
Starten oder beenden Sie Ihren Job mitten im Jahr, zählt nur Ihre tatsächliche Beschäftigungszeit. Treten Sie nicht zum Monatsersten ein, rechnen viele Arbeitgeber sogar taggenau ab Ihrem ersten Arbeitstag.
Auch bei einer Kündigung geht Ihr Anspruch nicht einfach verloren. Hat das 13. Gehalt Entgeltcharakter, steht Ihnen der anteilige Betrag für Ihre geleisteten Monate weiterhin zu – selbst dann, wenn Sie vor dem üblichen Auszahlungstermin gehen. Zurückzahlen müssen Sie in diesen Fällen nichts.
Teilzeit
Vom 13. Gehalt ausschließen darf Sie der Arbeitgeber in Teilzeit nicht, denn der Gleichbehandlungsgrundsatz verbietet das. Allerdings richtet sich die Zahlung nach Ihrer vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Wer also mit halber Stundenzahl arbeitet, bekommt ein entsprechend anteiliges 13. Gehalt auf Basis seines Teilzeitgehalts.
Habe ich Anspruch auf ein 13. Gehalt?
Automatisch und gesetzlich garantiert ist der Anspruch nicht. Trotzdem kann er auf mehreren Wegen entstehen:
- Arbeitsvertrag: Ihr Vertrag nennt das 13. Gehalt ausdrücklich.
- Tarifvertrag: In vielen Branchen und im öffentlichen Dienst ist die Zahlung tariflich festgelegt.
- Betriebsvereinbarung: Eine Regelung auf Betriebsebene sichert Ihnen den Anspruch.
- Betriebliche Übung: Zahlt Ihr Arbeitgeber das 13. Gehalt drei Jahre in Folge ohne Vorbehalt, kann daraus ein dauerhafter Anspruch werden – auch ohne schriftliche Zusage.
Am schnellsten finden Sie es heraus, indem Sie in Ihren Arbeitsvertrag oder den geltenden Tarifvertrag schauen. Weitere Informationen finden Sie beim Bundesministerium der Finanzen (BMF).
Wann wird das 13. Gehalt ausgezahlt?
Einen gesetzlich festen Termin gibt es nicht. In der Praxis kommt das Geld meist im November oder Dezember, damit es rechtzeitig zum Jahresende bereitsteht.
Manche Arbeitgeber zahlen das 13. Gehalt aber nicht auf einen Schlag, sondern verteilen es übers Jahr. Dann schlagen sie jedem Monatsgehalt ein Zwölftel obendrauf. An der Steuer ändert das nichts – Sie profitieren lediglich von einer gleichmäßigeren Liquidität.
Häufige Fragen (FAQ)
Hinweis: Die Ergebnisse dieses Rechners sind Näherungswerte. Sie ersetzen weder eine offizielle Lohnabrechnung noch eine Steuer- oder Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber, einen Steuerberater oder die zuständige Behörde.
