Leasingangebote vergleichen

Leasingfaktor-Rechner

Ist mein Leasingangebot günstig? Faktor berechnen & Angebote vergleichen

Leasingdaten eingeben

Ohne Anzahlung / ohne Überführungskosten

Formel:

Leasingfaktor = (Rate ÷ Fahrzeugpreis) × 100

Ergebnis

Leasingfaktor

0,89 %

Gut

Monatliche Rate399
Fahrzeugpreis45.000

Bewertungsskala

unter 0,6 %Ausgezeichnet
0,6 – 0,8 %Sehr gut
0,8 – 1,0 %Gut
1,0 – 1,2 %Akzeptabel
über 1,2 %Teuer

Leasingfaktor-Szenarien für 45.000

LeasingfaktorMonatliche RateGesamtkosten (36M)Bewertung
0,5 %225 €/Monat8.100Ausgezeichnet
0,7 %315 €/Monat11.340Sehr gut
0,9 %405 €/Monat14.580Gut
1,0 %450 €/Monat16.200Akzeptabel
1,2 %540 €/Monat19.440Teuer
1,5 %675 €/Monat24.300Teuer

Was ist der Leasingfaktor – und warum ist er wichtig?

Leasingangebote sind schwer zu vergleichen: Unterschiedliche Laufzeiten, Anzahlungen, Kilometerpakete und Fahrzeugpreise machen einen direkten Vergleich fast unmöglich. Der Leasingfaktor löst dieses Problem – er normiert jedes Angebot auf einen einzigen Wert und macht Äpfel mit Birnen vergleichbar.

Leasingfaktor = (monatliche Rate ÷ Bruttolistenpreis) × 100

Beispiel: 399 € Rate ÷ 45.000 € Fahrzeug × 100 = 0,887 % → Gut

Ein Leasingfaktor von 1,0 % bedeutet: Sie zahlen pro Monat 1 % des Fahrzeugpreises. Bei einem 40.000 €-Auto wären das 400 €/Monat. Über 36 Monate zahlen Sie damit 36 % des Fahrzeugpreises – ohne die Anzahlung. Je niedriger der Faktor, desto günstiger das Angebot.

Leasingfaktor-Skala: Was ist gut, was ist teuer?

LeasingfaktorBewertungTypische Situation
unter 0,6 %AusgezeichnetSonderaktionen, Ende-Saison-Deals, sehr hoher Restwert
0,6 – 0,8 %Sehr gutHerstellersubventioniert oder starke Händlerrabatte
0,8 – 1,0 %GutMarktüblich – faire Konditionen
1,0 – 1,2 %AkzeptabelHohe Zinsen oder niedriger Restwert
über 1,2 %TeuerSchlechte Konditionen – Vergleich lohnt sich

Wichtig: Der Leasingfaktor berücksichtigt keine Anzahlung. Vergleichen Sie Angebote immer ohne Anzahlung – eine hohe Sonderzahlung senkt die monatliche Rate, aber nicht den tatsächlichen Gesamtaufwand.

Leasingfaktor richtig nutzen: 5 Tipps

1

Immer ohne Anzahlung vergleichen

Rechnen Sie das Angebot auf 0 € Anzahlung um. Sonderzahlungen verschieben nur Kosten – der Leasingfaktor bleibt gleich, wenn Sie die Sonderzahlung auf die Monatszahlungen umrechnen.

2

Auf den Bruttolistenpreis achten

Manche Händler nennen den Neupreis ohne Sonderausstattung. Bestehen Sie auf dem vollständigen BLP inklusive aller bestellten Extras – nur dann stimmt Ihr Leasingfaktor.

3

Kilometerpaket standardisieren

Vergleichen Sie nur Angebote mit gleichem Kilometerpaket (z. B. 10.000 km/Jahr). Mehr km erhöhen die Rate und damit den Leasingfaktor.

4

Laufzeit beachten

Kurze Laufzeiten (24 Monate) haben oft höhere Leasingfaktoren als lange (48 Monate), weil der Restwert bei kürzerer Laufzeit höher ist, aber die Kosten pro Monat trotzdem steigen.

5

Günstige Zeitpunkte nutzen

Jahresende (Oktober–Dezember) und Modellwechsel-Zeiten bieten oft die besten Leasingfaktoren, da Händler Zulassungsziele erreichen müssen.

Häufige Fragen zum Leasingfaktor

Was ist der Leasingfaktor?+
Der Leasingfaktor (auch Leasingrate in %) zeigt, wie viel Prozent des Fahrzeugpreises Sie monatlich als Leasingrate zahlen. Formel: Leasingfaktor = (monatliche Rate ÷ Bruttolistenpreis) × 100. Ein Faktor von 1,0 % bedeutet: Bei einem 40.000 €-Auto zahlen Sie 400 € monatlich.
Was ist ein guter Leasingfaktor?+
Unter 0,8 % gilt als sehr gut und ist oft nur bei Sonderaktionen oder Händlerrabatten erreichbar. Ein Faktor von 0,8–1,0 % ist marktüblich und gut. Über 1,2 % ist teuer – entweder hat das Fahrzeug einen niedrigen Restwert, oder der Zinssatz ist hoch. Zum Vergleich: Ein Faktor von 1,0 % entspricht einer 36-monatigen Gesamtzahlung von 36 % des Fahrzeugpreises, ohne Anzahlung.
Warum haben E-Autos oft höhere Leasingfaktoren?+
E-Autos haben häufig höhere Leasingfaktoren (oft 1,0–1,3 %), weil ihr Restwert nach 3–4 Jahren schwerer vorherzusagen ist. Leasinggeber kalkulieren deshalb konservativer. Ausnahme: Beliebte Modelle mit stabilen Gebrauchtwagenpreisen (z. B. Tesla Model 3) können günstigere Faktoren haben, besonders bei Herstellerfinanzierungen.
Wie vergleiche ich Leasingangebote mit dem Leasingfaktor?+
Berechnen Sie für jedes Angebot den Leasingfaktor: (Rate ÷ Bruttolistenpreis) × 100. Achten Sie darauf, dass alle Angebote ohne Anzahlung verglichen werden – eine hohe Anzahlung senkt die Rate, aber nicht den tatsächlichen Gesamtaufwand. Ein Angebot mit Faktor 0,9 % ohne Anzahlung ist oft besser als 0,7 % mit 5.000 € Anzahlung.
Gilt der Leasingfaktor auch für Geschäftsleasing?+
Ja, der Leasingfaktor ist für privates und gewerbliches Leasing gleich berechenbar. Bei Geschäftsleasing werden die Leasingraten als Betriebsausgabe abgesetzt, was die effektiven Kosten senkt. Für Dienstwagen gilt zusätzlich die 0,5%-Regelung (E-Auto bis 70.000 €) bzw. 1%-Regelung (Verbrenner) für den geldwerten Vorteil.