Dispo-Rechner: Was kostet Ihr Dispokredit wirklich?
Dispokredit Kosten sofort berechnen – täglich, monatlich und jährlich. Sehen Sie, wie teuer Ihr Dispo im Vergleich zu anderen Banken und einem Ratenkredit ist.
Ihr Dispokredit
Ø Dispozinssatz 2026: ca. 11–13 % p.a. Den genauen Satz finden Sie in Ihren Kontoauszügen oder im Online-Banking.
Ihre Dispokosten
Für 30 Tage
4,93 €
Pro Monat
4,93 €
Pro Jahr
60,00 €
Ersparnis mit Ratenkredit (Ø 7 %)
Statt Dispo: günstiger Kredit für 30 Tage
2,05 €
Dispokosten-Vergleich bei 500 € für 30 Tage
So viel zahlen Sie je nach Bank und Zinssatz.
| Bank (Beispiel) | Dispozins p.a. | Kosten (30 Tage) | Kosten/Jahr |
|---|---|---|---|
| Günstiger Online-Anbieter | 5,9 % | 2,42 € | 29,50 € |
| DKB / ING (Ø) | 8,9 % | 3,66 € | 44,50 € |
| Ihr Wert ← Ihr Satz | 12,0 % | 4,93 € | 60,00 € |
| Sparkasse (Ø) | 11,9 % | 4,89 € | 59,50 € |
| Volksbank (Ø) | 12,9 % | 5,30 € | 64,50 € |
| Teuerste Anbieter | 14,8 % | 6,06 € | 73,75 € |
Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 2026. Maßgeblich sind die aktuellen Konditionen Ihrer Bank sowie die Zinssätze laut Kontoauszug oder Online-Banking.
Was ist ein Dispokredit – und wie teuer ist er wirklich?
Der Dispokredit (kurz: Dispo) ist ein Kreditrahmen auf Ihrem Girokonto. Ihre Bank räumt Ihnen das Recht ein, Ihr Konto bis zu einem bestimmten Betrag zu überziehen – ohne vorherige Genehmigung. Das klingt praktisch, ist aber teuer: Mit 11 bis 13 Prozent p.a. kostet der Dispo mehr als die meisten anderen Kreditformen.
Laut Bundesbank nutzten 2025 rund 30 Prozent der deutschen Haushalte ihren Dispo regelmäßig – viele davon dauerhaft. Das kostet sie jährlich hunderte Euro an vermeidbaren Zinsen.
Dispokosten auf einen Blick: Rechenbeispiele
| Überziehung | 1 Woche (12 %) | 1 Monat (12 %) | 3 Monate (12 %) | 1 Jahr (12 %) |
|---|---|---|---|---|
| 500 € | 1,15 € | 4,93 € | 14,79 € | 60,00 € |
| 1.000 € | 2,30 € | 9,86 € | 29,59 € | 120,00 € |
| 2.000 € | 4,60 € | 19,73 € | 59,18 € | 240,00 € |
| 5.000 € | 11,51 € | 49,32 € | 147,95 € | 600,00 € |
Berechnet mit 12 % p.a. Zinssatz und 365 Zinstagen. Tatsächliche Kosten hängen von Ihrem individuellen Bankzins ab.
Dispo vs. Alternativen: Was ist günstiger?
Der Dispo ist für kurzfristige Engpässe von wenigen Tagen akzeptabel. Nutzen Sie ihn jedoch länger als 4 bis 6 Wochen, lohnt sich fast immer eine günstigere Alternative. Hier sehen Sie den Vergleich.
Kreditkostenvergleich bei 2.000 € für 3 Monate
Dispokredit
11–13 % p.a.
Kosten: 66–78 €
✅ Sofort verfügbar, keine Beantragung
❌ Teuerste Option, verführt zu Dauerschulden
Ratenkredit
5–9 % p.a.
Kosten: 30–54 €
✅ Planbare Raten, deutlich günstiger
❌ Beantragung nötig, feste Laufzeit
Kreditkarte (zinsfreie Periode)
0 % (bis 56 Tage)
Kosten: 0 €
✅ Kostenlos bei rechtzeitiger Rückzahlung
❌ Nur bis Abrechnungsdatum – danach 15–20 % p.a.
Dispo abbauen: So kommen Sie schnell wieder ins Plus
Ein dauerhaft genutzter Dispo kostet Sie bares Geld. Mit diesen konkreten Schritten bauen Sie Ihren Dispo systematisch ab – und sparen die Zinsen dauerhaft.
Schritt-für-Schritt-Plan zum Dispo-Abbau
Genau ausrechnen, was der Dispo kostet
Nutzen Sie unseren Rechner oben und sehen Sie Ihren tatsächlichen Jahresaufwand. Das schafft Motivation.
Günstigeren Ratenkredit aufnehmen
Lösen Sie den Dispo mit einem Ratenkredit zu 5–8 % p.a. ab. Das spart sofort Zinsen und zwingt Sie zur planmäßigen Tilgung.
Monatliches Budget erstellen
Analysieren Sie mit einem Haushaltsbudget-Rechner, warum der Dispo entsteht – meist gibt es 2–3 wiederkehrende Ausgaben, die man reduzieren kann.
Notgroschen aufbauen
Sobald der Dispo ausgeglichen ist: Bauen Sie 3 Monatsgehälter als Tagesgeld-Puffer auf. Damit vermeiden Sie den Dispo dauerhaft.
Dispo-Limit reduzieren
Senken Sie Ihren Dispo-Rahmen bewusst ab, sobald Sie ihn nicht mehr brauchen. Das verhindert Rückfälle.
Weitere Tipps zur Entschuldung finden Sie bei der Verbraucherzentrale.
Häufige Fragen zum Dispokredit
Die wichtigsten Fragen rund um Dispozinsen, Kosten und Alternativen – verständlich beantwortet.
Wie hoch sind die Dispozinsen 2026 in Deutschland?
Der durchschnittliche Dispozinssatz liegt 2026 bei ca. 11 bis 13 Prozent p.a. – je nach Bank erheblich unterschiedlich. Günstige Online-Banken wie DKB oder ING bieten Dispozinsen ab ca. 7 bis 9 Prozent. Viele Sparkassen und Volksbanken berechnen 11 bis 14 Prozent. Den genauen Satz Ihrer Bank finden Sie in Ihren Kontoauszügen, im Online-Banking unter Konditionen oder auf dem Preis- und Leistungsverzeichnis.
Wie berechnen Banken die Dispozinsen?
Banken berechnen Dispozinsen täglich auf den tatsächlich genutzten Überziehungsbetrag: Zinsen = Überziehung × Zinssatz ÷ 365 × Anzahl Tage. Bei 1.000 Euro Überziehung und 12 Prozent p.a. kostet ein Monat (30 Tage) also: 1.000 × 0,12 ÷ 365 × 30 = 9,86 Euro. Die Zinsen bucht die Bank üblicherweise quartalsweise ab.
Was ist der Unterschied zwischen Dispo und geduldeter Überziehung?
Der Dispokredit (Dispositionskredit) ist ein vertraglich vereinbarter Kreditrahmen auf Ihrem Girokonto – die Bank genehmigt ihn vorab, meist in Höhe von 2 bis 3 Monatsgehältern. Die geduldete Überziehung geht darüber hinaus: Die Bank erlaubt kurzfristig mehr, berechnet dafür aber einen deutlich höheren Zinssatz – oft 15 bis 18 Prozent p.a. Vermeiden Sie geduldete Überziehungen unbedingt.
Wann lohnt sich ein Ratenkredit statt Dispo?
Ein Ratenkredit lohnt sich fast immer, wenn Sie den Dispo länger als 2 bis 3 Monate nutzen. Ratenkredite kosten 2026 je nach Bonität 5 bis 9 Prozent p.a. – das ist deutlich günstiger als der typische Dispo mit 11 bis 13 Prozent. Bei 2.000 Euro Dispo über 6 Monate sparen Sie mit einem Ratenkredit leicht 60 bis 80 Euro Zinsen. Außerdem strukturiert ein Ratenkredit Ihre Schulden planbar.
Kann ich meinen Dispo kündigen oder reduzieren?
Ja – Sie können Ihren Dispositionsrahmen jederzeit reduzieren oder vollständig streichen lassen. Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie dazu neigen, den Dispo als dauerhaften Kredit zu nutzen. Rufen Sie einfach bei Ihrer Bank an oder ändern Sie es im Online-Banking. Wichtig: Stellen Sie erst sicher, dass Sie den Dispo ausgeglichen haben, bevor Sie ihn kündigen.
