Wohnungsbauprämie 2026 berücksichtigt

Bauspar-Rechner 2026: Zuteilung und Tilgungsplan berechnen

Berechnen Sie kostenlos, wann Ihr Bausparvertrag zugeteilt wird und wie hoch Ihr Bauspardarlehen ausfällt. Inkl. Ansparphase und monatlicher Tilgung.

Hinweis: Alle Berechnungen sind Schätzwerte. Konkrete Konditionen entnehmen Sie dem Angebot Ihrer Bausparkasse. Stand: 2026.

Ansparphase

Zeit bis Zuteilungsreife8 J. 2 M.
Zielguthaben (40%)20.000,00
Ersparte Zinsen409,75
Endguthaben20.009,75

Darlehensphase (10 Jahre)

Bauspardarlehen29.990,25
Monatliche Rate275,95
Darlehenszinsen gesamt3.123,83
Gesamtkosten2.714,08
Tipp: Staatliche Wohnungsbauprämie bis 70 € / 140 € (Verheiratet) pro Jahr bei Einkommen bis 35.000 € / 70.000 €.
🔒 Berechnung lokal – keine Datenspeicherung.Bauspar-Konditionen 2026

Der Bauspar-Rechner 2026 zeigt Ihnen, wie lange Sie ansparen müssen, bis Ihr Bausparvertrag zur Zuteilung kommt – und was das Bauspardarlehen kosten wird. Die meisten Bausparkassen fordern mindestens 40 % der Bausparsumme als Mindestsparguthaben vor der Zuteilung.

So funktioniert ein Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag besteht aus zwei Phasen. In der Ansparphase zahlen Sie regelmäßig Beiträge ein und erhalten dafür Guthabenzinsen. Sobald das Mindestguthaben erreicht ist (meist 40–50 % der Bausparsumme), wird der Vertrag zugeteilt. Dann folgt die Darlehensphase: Sie können das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen – zu einem Zinssatz, der bereits bei Vertragsabschluss festgelegt wurde.

Die Bausparsumme setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem angesparten Guthaben und dem Bauspardarlehen. Bei einer Bausparsumme von 50.000 EUR und 40 % Mindestguthaben sparen Sie 20.000 EUR an und erhalten 30.000 EUR als Darlehen.

Beim Vertragsabschluss fällt eine Abschlussgebühr an – meist 1,0–1,6 % der Bausparsumme. Bei 50.000 EUR sind das 500–800 EUR. Diese Gebühr wird vom Guthaben abgezogen und schmälert die Rendite in den ersten Jahren erheblich.

Wohnungsbauprämie und staatliche Förderung 2026

Der Staat fördert das Bausparen mit zwei Instrumenten: der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmer-Sparzulage. Beide sind an Einkommensgrenzen gebunden.

FörderungHöheEinkommensgrenze (ledig)Einkommensgrenze (verheiratet)
Wohnungsbauprämie10 % auf max. 700 EUR/Jahr35.000 EUR70.000 EUR
Arbeitnehmer-Sparzulage9 % auf max. 470 EUR/Jahr40.000 EUR80.000 EUR

Die Wohnungsbauprämie bringt maximal 70 EUR pro Person und Jahr (140 EUR für Ehepaare). Die Arbeitnehmer-Sparzulage ist nur für Arbeitnehmer verfügbar, deren Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen (VL) in den Bausparvertrag einzahlt – maximal 42,30 EUR pro Jahr.

Beide Förderungen zusammen ergeben bis zu 112,30 EUR jährlich für Singles. Klingt wenig, aber über 7 Jahre Ansparphase summiert sich das auf rund 786 EUR – ein netter Bonus auf das Guthaben.

Rechenbeispiel: Bausparsumme 80.000 EUR

Familie Meier möchte in 8 Jahren ihr Bad renovieren. Sie schließen einen Bausparvertrag über 80.000 EUR ab. Die monatliche Sparrate beträgt 350 EUR.

PositionBetrag
Bausparsumme80.000 EUR
Abschlussgebühr (1,0 %)−800 EUR
Monatl. Sparrate × 96 Monate33.600 EUR
Guthabenzinsen (~0,25 % p.a.)~340 EUR
Guthaben bei Zuteilung~33.140 EUR (41,4 %)
Bauspardarlehen~46.860 EUR

Das Darlehen über 46.860 EUR wird zu einem festen Zinssatz (z. B. 2,5 % p.a.) in rund 10 Jahren getilgt. Die monatliche Rate liegt dann bei ca. 440 EUR. Der Vorteil: Dieser Zins steht seit Vertragsabschluss fest – egal wie sich die Marktzinsen entwickeln.

Lohnt sich Bausparen 2026 noch?

Die Antwort hängt vom Zinsniveau ab. Bei hohen Marktzinsen (wie aktuell 3–4 % für Baufinanzierungen) ist ein Bausparvertrag mit einem garantierten Darlehenszins von 2,5 % attraktiv. Sinken die Marktzinsen unter den Bausparzins, verliert das Produkt seinen Reiz.

Für Förderberechtigte (unter den Einkommensgrenzen) lohnt sich Bausparen fast immer, weil Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage die mageren Guthabenzinsen kompensieren.

Für Gutverdiener ohne Förderanspruch ist oft ein Annuitätendarlehen mit Sondertilgungsoption die bessere Wahl. Die Abschlussgebühr und die niedrigen Guthabenzinsen in der Ansparphase machen den Bausparvertrag dann unrentabel.

Häufige Fehler beim Bausparen

Bausparsumme zu hoch gewählt

Hohe Bausparsumme = hohe Abschlussgebühr + lange Ansparphase. Wählen Sie die Summe passend zum tatsächlichen Finanzierungsbedarf.

Förderung nicht beantragt

Die Wohnungsbauprämie muss jedes Jahr separat beantragt werden. Viele vergessen das und verschenken bares Geld.

Bausparvertrag als reine Geldanlage

Die Guthabenzinsen liegen bei 0,01–0,25 % p.a. Ohne den Wunsch nach einem Darlehen oder staatlicher Förderung ist Bausparen als Sparprodukt unattraktiv.

Häufige Fragen zum Bauspar-Rechner

Wann wird ein Bausparvertrag zugeteilt?
Ein Bausparvertrag wird in der Regel zugeteilt, wenn mindestens 40–50 % der Bausparsumme angespart sind und eine Mindestlaufzeit (meist 18 Monate) eingehalten wurde. Bei 40 % Mindestsparguthaben und einer Bausparsumme von 50.000 EUR müssen also 20.000 EUR angespart sein. (Quelle: Stiftung Warentest, 2026)
Wie hoch ist die Wohnungsbauprämie 2026?
Die Wohnungsbauprämie beträgt 2026 10 % der Einzahlungen, maximal 700 EUR pro Jahr für Alleinstehende und 1.400 EUR für Ehepaare. Einkommensgrenze: 35.000 EUR (ledig) bzw. 70.000 EUR (verheiratet) zu versteuerndes Einkommen. (Quelle: BMF, 2026)
Was kostet ein Bauspardarlehen?
Bauspardarlehen sind günstig, aber der Zinsvorteil schwindet, wenn die Marktzinsen sinken. Typische Darlehenszinsen: 1,5–3,5 % p.a. fest für die Tilgungsphase (10–12 Jahre). Der Vorteil: Zinssicherheit. Nachteil: lange Ansparphase, Abschlussgebühr. (Quelle: Interhyp, Check24, 2026)
Lohnt sich Bausparen 2026 noch?
Bausparen lohnt sich vor allem für Personen mit Anspruch auf Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage. Der Zinsvorteil hängt stark von den Marktzinsen ab. Bei hohen Zinsen ist ein Bausparvertrag attraktiv als Zinssicherung. Bei niedrigen Zinsen ist die Rendite begrenzt. (Quelle: Finanztip, 2026)